Politik

Jeb Bush kämpft gegen starke Gegner ums Weiße Haus

Der US-Wahlkampf nimmt Form an. Nach Hillary Clinton ist nun auch Jeb Bush im Rennen. Erst mal umschmeicheln beide das eigene Wahlvolk, um die Vorwahlen zu gewinnen. Bush hat aber noch ein anderes Problem.

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USA: Trump will Öl und Gas vor Küsten explorieren lassen

Washington (dpa) - US-Präsident Donald Trump will prüfen, ob mehr Öl- und Gasbohrungen vor den Küsten der USA möglich sind. Das geht aus einem Dekret hervor, das der Präsident am Freitag in Washington unterzeichnete. Das Innenministerium soll einen Plan neu bewerten, der für fünf Jahre vorschreibt, in welchen Gewässern gebohrt werden darf und in welchen nicht.

Trump geht damit erneut gegen zentrale umweltschutzpolitische Maßnahmen seines Vorgängers Barack Obama vor. Dieser hatte kurz vor dem Ende seiner Amtszeit Bohrungen in weiten Teilen der arktischen Gewässer und im Atlantik verboten.

Die Erschließung neuer Öl- und Gasfelder vor den Küsten der USA wird in einem Fünf-Jahres-Plan reguliert. Dieser gilt für den Zeitraum von 2017 bis 2022. Innenminister Ryan Zinke soll ihn nun auf den Prüfstand stellen. Außerdem will Trump mit dem Dekret Obamas Maßnahme rückgängig machen, dass Teile der Arktis für Bohrungen gesperrt sind.

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Schlechte Nachricht für Google & Co.: Selbstfahrendes Auto kaum vor 2040

Frankfurt/Main (dpa) - Die Deutsche Bank beurteilt die Marktchancen digitaler und selbstfahrender Autos trotz großen Potenzials aktuell skeptisch. Die von Computern gesteuerten Wagen dürften den kontinuierlich wachsenden Markt nicht vor dem Jahr 2040 durchdrungen haben, lautet eines der zentralen Ergebnisse einer am Montag in Frankfurt vorgestellten Studie der Deutsche Bank Research.

Die Branche stehe vor enormen technologischen Herausforderungen, ein «chaotisches» System wie den Straßenverkehr zu automatisieren, sagte Analyst Eric Heymann. Dafür biete sich der Schienenverkehr zunächst viel eher an. Da auch weiterhin zahlreiche nicht- oder nur teildigitalisierte Fahrzeuge und andere Verkehrsteilnehmer auf den Straßen unterwegs sein werden, sei eine Übergangszeit von mehreren Jahrzehnten zu erwarten.

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Mexiko: Trumps Protektionspolitik setzt Peso unter Druck

Die Twitter-Attacken von US-Präsident Trump haben der mexikanischen Währung schwer zugesetzt. Die Notenbank muss tief in die Kriegskasse greifen, um den Peso zu stützen. Der Verfall stellt vor allem Importeure vor Probleme.

Mexiko-Stadt (dpa) - Die protektionistischen Töne aus Washington seit der Wahl von US-Präsident Donald Trump haben den mexikanischen Peso auf Talfahrt geschickt. Von den Wechselkursschwankungen sind auch deutsche Unternehmen in Mexiko betroffen. «Der Verfall des Pesos hat vor allem die Importeure vor Probleme gestellt, weil die mexikanischen Kunden geplante Anschaffungen beispielsweise für Maschinen erst einmal aufschieben», sagte der Geschäftsführer der Deutsch-Mexikanischen Industrie- und Handelskammer, Johannes Hauser. «Von einer dramatischen Entwicklung bei den Stornierungen ist uns aber nichts bekannt. Im Übrigen hat sich der Peso seit dem Tiefststand Mitte Januar wieder ein gutes Stück erholt.»

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USA: Trump spricht vor Universitätsabsolventen – "Gebt niemals auf"

Lynchburg (dpa) - US-Präsident Donald Trump hat Amerikas junge Leute aufgerufen, sich stets selber treu zu bleiben und ihren Träumen zu folgen - auch im Angesicht von Kritik. «Gebt niemals auf», sagte Trump am Samstag in einer Rede vor Tausenden Universitätsabsolventen in Lynchburg (Virginia). Sie spiegelte in weiten Passagen Trumps Anti-Establishment-Botschaft wider, die ihm ins Weiße Haus verholfen hatte.

Es sei leicht, sich anzupassen, mit dem Strom zu schwimmen, sagte der Republikaner beispielsweise. Aber eines Tages werde man sich rückblickend die Frage stellen, ob man etwas Neues versucht, getan habe, was richtig sei, «oder ob man den leichten Weg gewählt hat».

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