USA: Überraschend schwacher Anstieg der Erzeugerpreise

USA: Überraschend schwacher Anstieg der Erzeugerpreise

WASHINGTON - In den USA hat sich der Preisauftrieb auf Herstellerebene im Dezember unerwartet stark abgeschwächt. Die Erzeugerpreise erhöhten sich zum Vorjahresmonat um 2,6 Prozent, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten dagegen einen stärkeren Zuwachs um 3,0 Prozent erwartet.

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Kanada bereitet sich auf Nafta-Ausstieg der USA vor

Kanada bereitet sich auf Nafta-Ausstieg der USA vor

OTTAWA - Kanada bereitet sich auf den bereits angedrohten Ausstieg der USA aus dem Freihandelsabkommen Nafta vor. Das sagte die kanadische Außenministerin Chrystia Freeland, die auch für Handelsbeziehungen mit dem südlichen Nachbarn zuständig ist, am Donnerstag laut Medienberichten. "Unser Ansatz war von Anfang an, auf das Beste zu hoffen, uns aber auf das Schlimmste vorzubereiten." Kanada sei für "alle Eventualitäten" gewappnet. "Ich denke, wir sollten unsere Nachbarn beim Wort nehmen, sollten sie ernst nehmen."

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Trump will keine Einwanderer mehr aus „Dreckslöchern“

Trump will keine Einwanderer mehr aus „Dreckslöchern“

US-Präsident Trump vergreift sich oft im Ton. Bei einer Unterredung über die Einwanderungspolitik soll er verächtlich über Menschen aus Haiti und weiteren Staaten gesprochen haben.

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Die US-Regierung will Offshore-Bohrungen massiv ausbauen

Die US-Regierung will Offshore-Bohrungen massiv ausbauen

Unter Präsident Trump streben die USA nach Energie-Dominanz. Zu diesem Zweck soll fast der gesamte Kontinentalsockel zur Entwicklung freigegeben werden.US-Innenminister Ryan Zinke hat am Donnerstag den Plan der US-Regierung für die Erschliessung des äusseren US-Kontinentalsockels (Outer Continental Shelf, OCS) bekanntgegeben. In der Periode 2019–2024 sollen über 90% des OCS – also der vor den amerikanischen Küsten liegenden Bundesterritorien – und mehr als 98% der dort vermuteten Erdöl- und Erdgasressourcen der Exploration und Entwicklung freigegeben werden. Unter dem derzeit geltenden OCS-Plan von Präsident Obama sind 6% des OCS zugänglich. Kommt Zinke mit seinem Plan durch, wäre das eine Zäsur in der US-Energiepolitik.

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Balanceakt für Kanadas Premierminister Justin Trudeau

Balanceakt für Kanadas Premierminister Justin Trudeau

G7-GIPFEL ⋅ Der kanadische Premierminister hat die Themen für den diesjährigen G7-Vorsitz seines Landes präsentiert. Die grösste Herausforderung für Kanada stellen jedoch die schwierigen Beziehungen zu den USA dar. Als Präsident der G7-Staatengruppe wird Kanadas Premierminister Trudeau versuchen, mit «seinen» Themen den G7-Gipfel im Juni zu prägen: Frauenpolitik, Klimaschutz und Wirtschaftswachstum. Dabei muss der juvenile Premier allerdings diplomatisch vorgehen und beachten, wie diese Themen auf US-Präsident Donald Trump wirken. Das Verhältnis zu Trump und den USA und der Fortbestand des Freihandelsabkommens Nafta werden 2018 die grössten Herausforderungen für den kanadischen Regierungschef sein.

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Trump macht sich über globale Erwärmung lustig

Trump macht sich über globale Erwärmung lustig

WASHINGTON - Präsident Donald Trump hat sich angesichts eines massiven Kälteinbruchs in weiten Teilen der USA über die globale Erwärmung lustig gemacht. "Im Osten könnt es der KÄLTESTE Silvesterabend werden, der jemals registriert wurde", schrieb der Republikaner am Donnerstag auf Twitter. "Vielleicht könnten wir ein bisschen von dem guten alten Treibhauseffekt gebrauchen, zum Schutz gegen den unser Land, aber nicht andere Länder, BILLIONEN VON DOLLAR zahlen sollten. Zieht euch schön warm an!"

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Die US-Regierung will Offshore-Bohrungen massiv ausbauen

Unter Präsident Trump streben die USA nach Energie-Dominanz. Zu diesem Zweck soll fast der gesamte Kontinentalsockel zur Entwicklung freigegeben werden.

US-Innenminister Ryan Zinke hat am Donnerstag den Plan der US-Regierung für die Erschliessung des äusseren US-Kontinentalsockels (Outer Continental Shelf, OCS) bekanntgegeben. In der Periode 2019–2024 sollen über 90% des OCS – also der vor den amerikanischen Küsten liegenden Bundesterritorien – und mehr als 98% der dort vermuteten Erdöl- und Erdgasressourcen der Exploration und Entwicklung freigegeben werden. Unter dem derzeit geltenden OCS-Plan von Präsident Obama sind 6% des OCS zugänglich. Kommt Zinke mit seinem Plan durch, wäre das eine Zäsur in der US-Energiepolitik.


Das Innendepartement verweist in seiner Ankündigung auf Briefe von 155 Kongressabgeordneten, die einen neuen Fünfjahreplan unterstützen, der das Streben der USA nach Energie-Dominanz verfolge. Indem beinahe der gesamte OCS für Erdöl- und Erdgassondierungen geöffnet werde, könne das Land statt nur nach Energieunabhängigkeit neu auch nach Energie-Dominanz streben, schreibt die Behörde. Das werde erlauben, im Wettbewerb mit anderen ressourcenreichen Ländern besser zu bestehen. Der Plan sei auch ein Signal an den globalen Marktplatz, dass die USA in der Offshore-Entwicklung führend blieben und auf Jahrzehnte hinaus erschwingliche Energie produzieren wollten. Man bekenne sich damit auch zu einer dynamischen Offshore-Energiebranche mit ihren Tausenden von Beschäftigten.

Der Plan sieht die potenzielle Vergabe von 47 Explorations- und Förderverträgen in 25 der insgesamt 26 OCS-Zonen vor. 19 davon liegen vor der Küste Alaskas, 7 vor der Pazifikküste, 12 im Golf von Mexiko und 9 vor der Atlantikküste. Das wäre die grösste je vorgeschlagene Zahl an Verträgen im Rahmen eines OCS-Fünfjahreplans.

Der Programmentwurf ist ein erster, wenn auch wichtiger Schritt im mehrjährigen Prozess hin zu einem definitiven OCS-Programm für 2019 bis 2024. Er reflektiert laut Innenministerium rund 816 000 Inputs aus einer breiten Palette von Interessengruppen, inklusive Gliedstaatenvertretern, anderen Bundesbehörden, Branchenvertretern und der Öffentlichkeit. Solange das neue Programm nicht verabschiedet ist, wird jenes für die Periode 2017 bis 2022 umgesetzt. Der Vernehmlassungsprozess für das Programm der Jahre 2017 bis 2022 begann im Juni 2014 und endete 2017. Es sieht den Verkauf von 11 potenziellen Verträgen vor, 10 im Golf von Mexiko und eines in Alaska.

Umweltschützer und Touristiker unzufrieden

Republikanische wie demokratische Politiker sowie Umweltgruppen und Tourismusvertreter haben bereits im Vorfeld der Veröffentlichung des Programmentwurfs Widerstand gegen die Absichten des Innenministeriums angemeldet. Insbesondere der Gouverneur von Florida, der Republikaner Rick Scott, wehrt sich gegen Offshore-Bohrungen vor der Atlantikküste.

Das OCS-Ländereiengesetz von 1953 verpflichtet das US-Innenministerium, Fünfjahrepläne für die Vergabe von Explorations- und Förderverträgen in US-Bundesgewässern zu erstellen, um die nationalen Energiebedürfnisse zu decken. Dabei hat es die Auswirkungen auf die Umwelt, die Entdeckung von Ressourcen und die Folgen für die Küstengebiete gegeneinander abzuwägen.

Derzeit sind etwa 2900 OCS-Verträge in Kraft. Die grosse Mehrheit davon betrifft den Golf von Mexiko. Im Haushaltsjahr 2016 entstammten 18% der US-Erdölproduktion und 4% der Erdgasproduktion solchen Arrangements. Die Offshore-Produktion generiere Milliardeneinkommen für die Gliedstaaten, die lokalen Verwaltungen und die amerikanischen Steuerzahler und unterstütze Hunderttausende Jobs, schreibt das Innenministerium.



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