USA: BMW will weitere 600 Millionen in Spartanburg investieren

USA: BMW will weitere 600 Millionen in Spartanburg investieren

Spartanburg (dpa) - «Great for US» - das Werbeschild am Straßenrand der Interstate 85 nahe des BMW-Werks Spartanburg im US-Bundesstaat South Carolina kann vieles heißen. Vor allem aber kann es dieser Tage als Anspielung auf US-Präsident Donald Trumps Wahlslogan «Make America Great Again» gelten. Dass der Münchner Autobauer hier das 25-jährige Jubiläum seiner Entscheidung zum Bau des damals ersten Vollwerks außerhalb Deutschland feiert, gerät zur Nebensache. Dass BMW-Chef Harald Krüger als Höhepunkt der Feierlichkeiten die dritte Generation des Stadtgeländewagens X3 enthüllen lässt, ebenso.Diese US-Fabrik, intern «Plant 10» genannt, ist das größte Produktionswerk des BMW-Konzerns weltweit. BMW hat bisher 8 Milliarden Dollar investiert, 9000 Leute arbeiten hier, weitere rund 60 000 Arbeitsplätze bei Hunderten Lieferanten hängen zudem an der Fabrik.

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Google rückt von automatischem E-Mail-Scan ab

Google rückt von automatischem E-Mail-Scan ab

Mountain View (dpa) - Google wird damit aufhören, die E-Mails der Nutzer in seinem Gmail-Dienst automatisch durchzuscannen, um passende Werbung anzuzeigen. In der Gratis-Version für Verbraucher wurden die Inhalte seit dem Start im April 2004 von Maschinen durchforstet, um die Anzeigen zu personalisieren. Künftig solle sich die Werbung wie bei anderen Google-Produkten nach den Einstellungen des Nutzers richten, erklärte die für das Cloud-Geschäft zuständige Managerin Diane Greene in einem Blogeintrag am Wochenende.

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Wall Street: Gewinnmitnahmen nach Bestmarke

Wall Street: Gewinnmitnahmen nach Bestmarke

New York (dpa) - Die Anleger haben sich an der Wall Street am Freitag weiter zurückgehalten. Letztlich büßte der Dow Jones Industrial minimale 0,01 Prozent ein auf 21 394,76 Punkte. Seine Bestmarke hatte er am Dienstag bei 21 535 Punkten erreicht, bevor leichte Gewinnmitnahmen einsetzten. Auf Wochensicht trat er damit praktisch auf der Stelle.Der marktbreite S&P-500-Index stieg vor dem Wochenende um 0,16 Prozent auf 2438,30 Punkte. Er hatte seine jüngste Rekordrally bereits am Montag mit einem neuen Höchststand von 2453 Punkten gekrönt. Der jüngst schwächelnde Technologie-Auswahlindex Nasdaq 100 lief am Freitag vorweg: Er gewann 0,40 Prozent auf 5803,11 Punkte. Die Anleger hatten sich zuletzt Gedanken über zu hohe Bewertungen gemacht. In der abgelaufenen Woche erholten sich die Tech-Titel allerdings um über 2 Prozent.

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Schlechte Nachricht für Google & Co.: Selbstfahrendes Auto kaum vor 2040

Schlechte Nachricht für Google & Co.: Selbstfahrendes Auto kaum vor 2040

Frankfurt/Main (dpa) - Die Deutsche Bank beurteilt die Marktchancen digitaler und selbstfahrender Autos trotz großen Potenzials aktuell skeptisch. Die von Computern gesteuerten Wagen dürften den kontinuierlich wachsenden Markt nicht vor dem Jahr 2040 durchdrungen haben, lautet eines der zentralen Ergebnisse einer am Montag in Frankfurt vorgestellten Studie der Deutsche Bank Research.Die Branche stehe vor enormen technologischen Herausforderungen, ein «chaotisches» System wie den Straßenverkehr zu automatisieren, sagte Analyst Eric Heymann. Dafür biete sich der Schienenverkehr zunächst viel eher an. Da auch weiterhin zahlreiche nicht- oder nur teildigitalisierte Fahrzeuge und andere Verkehrsteilnehmer auf den Straßen unterwegs sein werden, sei eine Übergangszeit von mehreren Jahrzehnten zu erwarten.

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Boeing kündigt neuen Passagierjet in der Mitte des Marktes an

Boeing kündigt neuen Passagierjet in der Mitte des Marktes an

Paris (dpa) - Der US-Flugzeugbauer Boeing läuft sich weiter für einen neuen Passagierjet mittlerer Größe warm. Er schätze die weltweite Nachfrage für einen solchen Flieger auf etwa 4000 Exemplare, sagte der neue Chef der Verkehrsflugzeugsparte, Kevin McAllister, am Sonntag vor Beginn der weltgrößten Luftfahrtmesse in Paris. Die Maschine mit dem Arbeitsnamen «Boeing 797» soll die Lücke zwischen den Mittelstreckenjets der 737-MAX-Reihe und Boeings kleinstem Großraumflieger 787 «Dreamliner» füllen, die durch das Produktionsende der Boeing 757 entstanden ist.In diese «Mitte des Marktes", wie Boeing das Segment nennt, drängt seit einiger Zeit der europäische Rivale Airbus mit der längsten Version seiner Mittelstreckenjets, der A321neo. Boeing liebäugelt daher bereits länger mit einem neuen Flugzeugtyp in diesem Bereich und spricht mit Fluggesellschaften über deren Vorstellungen. Bei den Triebwerken, die für die Höhe des Kerosinverbrauchs entscheidend sind, haben die Amerikaner laut McAllister drei Möglichkeiten im Auge. Der Hersteller prüfe nun, wie er im eigenen Haus mehr Arbeitskraft in die «797» stecken könne, sagte McAllister.

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USA: Auszeit bei Uber – Verwaltungsrat strukturiert um

USA: Auszeit bei Uber – Verwaltungsrat strukturiert um

San Francisco (dpa) - Uber-Chef Travis Kalanick nimmt nach schweren Turbulenzen bei dem umstrittenen Fahrdienst-Vermittler eine Auszeit. Der Verwaltungsrat der milliardenschweren Firma beschloss unterdessen massive Veränderungen an Abläufen im Tagesgeschäft, die für mehr Transparenz und Gleichberechtigung sorgen sollen.Kalanick nannte in einer E-Mail an die Mitarbeiter keinen Zeitraum für eine Rückkehr. Zuvor war in Medienberichten von einem dreimonatigen Urlaub die Rede gewesen. «Die jüngsten Ereignisse haben mir beigebracht, dass Menschen wichtiger als die Arbeit sind», schrieb Kalanick. Uber wurde von einer Untersuchung zu Vorwürfen von Sexismus und Diskriminierung erschüttert. Kalanick verlor vor kurzem seine Mutter bei einem Bootsunfall. Sein Vater wurde dabei schwer verletzt.

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USA: Kursrutsch bei den Technologiewerten

New York (dpa) - Der Kursrutsch bei den Technologiewerten hat sich am Montag an den US-Börsen fortgesetzt. Die Anleger seien sich aber unsicher, ob sie sich auf einen größeren Rückschlag einstellen müssten oder es sich lediglich um eine Pause nach der jüngsten Rekordrally handele, sagte Neil Wilson von ETX Capital.

Für den Nasdaq 100 ging es zu Wochenbeginn um 0,59 Prozent auf 5708,18 Punkte abwärts. Zwischenzeitlich hatte der Auswahlindex aber noch rund 75 Punkte tiefer gelegen und damit in zwei Handelstagen 4,3 Prozent verloren.

Verunsichert habe die Investoren die Warnung von Goldman Sachs, dass einige Tech-Schwergewichte inzwischen etwas überbewertet seien, so Wilson. Ersten Gewinnmitnahmen am Freitag seien nun weitere Verkäufe gefolgt.

Stabiler zeigten sich der Dow Jones Industrial und der marktbreite S&P-500-Index, die vor dem Wochenende noch erneut Rekordstände erreicht hatten. Der US-Leitindex büßte 0,17 Prozent auf 21 235,67 Punkte ein und der S&P sank um 0,10 Prozent auf 2429,39 Punkte.

Freuen konnten sich dagegen die Aktionäre von General Electric (GE) über ein kräftiges Plus von 3,6 Prozent an der Dow-Spitze. Der US-Industriekonzern bekommt mit John Flannery einen neuen Chef. Bei Investoren stand sein Vorgänger Jeffrey Immelt insbesondere wegen der schwachen Aktienkursentwicklung der jüngeren Zeit in der Kritik.

Apple-Aktien sackten derweil um fast 2,5 Prozent an das Indexende. In zwei Handelstagen ging es damit um gut 6 Prozent abwärts. Am Freitag hatte ein Medienbericht Zweifel an der technischen Wettbewerbsfähigkeit des kommenden iPhone 8 genährt. Analyst Abhey Lamba vom Investmenthaus Mizuho Securities, dessen Meinung am Markt durchaus zählt, kassierte nun seine Kaufempfehlung für die Apple-Papiere.

Die Gewinnmitnahmen erwischten bisher insbesondere die Vorreiter der diesjährigen Rekordrally im Nasdaq - darunter den Halbleiterkonzern Skyworks Solutions, den chinesischen Onlinehändler JD.com, Lam Research, einen Zulieferer der Halbleiterindustrie, oder den Computerspieleentwickler Activision Blizzard.

Aber auch bei den Aktien von Amazon und Google hatten die Anleger zunächst Kasse gemacht, nachdem beide Papiere jüngst über 1000 US-Dollar geklettert waren. Aktien von Tesla holten dagegen nach dem schwachen Freitag bereits wieder ein halbes Prozent auf und behaupteten mit plus 68 Prozent ihren Spitzenplatz 2017 im Nasdaq 100.

Der Kurs des Euro stabilisierte sich am Montag bei der Marke von 1,12 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1221 (Freitag: 1,1176) Dollar festgesetzt. Richtungweisende US-Staatsanleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren verloren 2/32 Punkte auf 101 14/32 Punkte und rentierten mit 2,209 Prozent.

(Bild: Claudia Hautumm/pixelio.de)



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