Ford will E-Autos nun doch in Mexiko bauen

Ford will E-Autos nun doch in Mexiko bauen

Nach Drohungen von Donald Trump hatte Ford milliardenschwere Pläne in Mexiko gekippt. Nun kündigt der zweitgrößte US-Autohersteller an: Er will Elektrofahrzeuge doch in dem Land produzieren.Der zweitgrößte US-Autohersteller will Elektroautos entgegen früherer Pläne nun doch in Mexiko produzieren. Das sagte Ford-Manager Jim Farley im Interview mit dem "Wall Street Journal". Im Januar hatte der Konzern noch verkündet, sein Werk Flat Rock im US-Bundesstaat Michigan zur Hauptfertigungsstätte für E-Autos zu machen. Investitionspläne in Höhe von 1,6 Milliarden Dollar in Mexiko beerdigte der Konzern damals.

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USA: Einzelhandelsumsätze überraschend stark gestiegen

USA: Einzelhandelsumsätze überraschend stark gestiegen

WASHINGTON - Die Umsätze des US-Einzelhandels sind im November überraschend deutlich gestiegen. Sie haben um 0,8 Prozent zum Vormonat zugelegt, wie das Handelsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Bankvolkswirte hatten mit einem schwächeren Zuwachs um 0,3 Prozent gerechnet.Außerdem wurde der Umsatzanstieg im Vormonat nach oben revidiert. Die Umsätze waren im Oktober um 0,5 Prozent gestiegen. Zunächst war ein Anstieg um 0,2 Prozent ermittelt worden.

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Kanada eskaliert Handelsstreit mit USA um Flugzeuge

Kanada eskaliert Handelsstreit mit USA um Flugzeuge

WASHINGTON - Kanada schlägt im Handelsstreit um grenzüberschreitende Flugzeuglieferungen mit den USA zurück: Das Land lässt seine Pläne fallen, dem US-Hersteller Boeing 18 Kampfjets vom Typ Super Hornet abzukaufen. Stattdessen ersteht Kanada 18 gebrauchte F-18-Kampfflugzeuge aus Australien und schreibt den eigentlichen Auftrag neu aus, wie Verteidigungsminister Harjit Sajjan am Dienstag (Ortszeit) ankündigte. Der Ankündigung waren bereits tagelang Spekulationen vorausgegangen.Die Entscheidung der kanadischen Regierung wird als Revancheakt für den Schritt der US-Regierung von Donald Trump gesehen, die Importe von Passagiermaschinen für die US-Fluggesellschaft Delta Airlines mit erheblichen Strafzöllen belegt hatte. Die Bombardier-Flugzeuge seien über Gebühr staatlich subventioniert, befand das US-Handelsministerium.

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USA: Beschäftigung steigt stärker als erwartet

USA: Beschäftigung steigt stärker als erwartet

Die US-Wirtschaft hat im November mehr Stellen geschaffen als erwartet. Wie das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte, kamen außerhalb der Landwirtschaft 228 000 Stellen hinzu. Analysten hatten im Mittel einen Zuwachs um 195 000 Jobs erwartet. Der Stellenzuwachs in den beiden Vormonaten September und Oktober wurde um insgesamt 3000 Stellen höher ausgewiesen als bisher bekannt.

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USA: BMW will weitere 600 Millionen in Spartanburg investieren

USA: BMW will weitere 600 Millionen in Spartanburg investieren

Spartanburg (dpa) - «Great for US» - das Werbeschild am Straßenrand der Interstate 85 nahe des BMW-Werks Spartanburg im US-Bundesstaat South Carolina kann vieles heißen. Vor allem aber kann es dieser Tage als Anspielung auf US-Präsident Donald Trumps Wahlslogan «Make America Great Again» gelten. Dass der Münchner Autobauer hier das 25-jährige Jubiläum seiner Entscheidung zum Bau des damals ersten Vollwerks außerhalb Deutschland feiert, gerät zur Nebensache. Dass BMW-Chef Harald Krüger als Höhepunkt der Feierlichkeiten die dritte Generation des Stadtgeländewagens X3 enthüllen lässt, ebenso.Diese US-Fabrik, intern «Plant 10» genannt, ist das größte Produktionswerk des BMW-Konzerns weltweit. BMW hat bisher 8 Milliarden Dollar investiert, 9000 Leute arbeiten hier, weitere rund 60 000 Arbeitsplätze bei Hunderten Lieferanten hängen zudem an der Fabrik.

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Google rückt von automatischem E-Mail-Scan ab

Google rückt von automatischem E-Mail-Scan ab

Mountain View (dpa) - Google wird damit aufhören, die E-Mails der Nutzer in seinem Gmail-Dienst automatisch durchzuscannen, um passende Werbung anzuzeigen. In der Gratis-Version für Verbraucher wurden die Inhalte seit dem Start im April 2004 von Maschinen durchforstet, um die Anzeigen zu personalisieren. Künftig solle sich die Werbung wie bei anderen Google-Produkten nach den Einstellungen des Nutzers richten, erklärte die für das Cloud-Geschäft zuständige Managerin Diane Greene in einem Blogeintrag am Wochenende.

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USA: Kursrutsch bei den Technologiewerten

New York (dpa) - Der Kursrutsch bei den Technologiewerten hat sich am Montag an den US-Börsen fortgesetzt. Die Anleger seien sich aber unsicher, ob sie sich auf einen größeren Rückschlag einstellen müssten oder es sich lediglich um eine Pause nach der jüngsten Rekordrally handele, sagte Neil Wilson von ETX Capital.

Für den Nasdaq 100 ging es zu Wochenbeginn um 0,59 Prozent auf 5708,18 Punkte abwärts. Zwischenzeitlich hatte der Auswahlindex aber noch rund 75 Punkte tiefer gelegen und damit in zwei Handelstagen 4,3 Prozent verloren.

Verunsichert habe die Investoren die Warnung von Goldman Sachs, dass einige Tech-Schwergewichte inzwischen etwas überbewertet seien, so Wilson. Ersten Gewinnmitnahmen am Freitag seien nun weitere Verkäufe gefolgt.

Stabiler zeigten sich der Dow Jones Industrial und der marktbreite S&P-500-Index, die vor dem Wochenende noch erneut Rekordstände erreicht hatten. Der US-Leitindex büßte 0,17 Prozent auf 21 235,67 Punkte ein und der S&P sank um 0,10 Prozent auf 2429,39 Punkte.

Freuen konnten sich dagegen die Aktionäre von General Electric (GE) über ein kräftiges Plus von 3,6 Prozent an der Dow-Spitze. Der US-Industriekonzern bekommt mit John Flannery einen neuen Chef. Bei Investoren stand sein Vorgänger Jeffrey Immelt insbesondere wegen der schwachen Aktienkursentwicklung der jüngeren Zeit in der Kritik.

Apple-Aktien sackten derweil um fast 2,5 Prozent an das Indexende. In zwei Handelstagen ging es damit um gut 6 Prozent abwärts. Am Freitag hatte ein Medienbericht Zweifel an der technischen Wettbewerbsfähigkeit des kommenden iPhone 8 genährt. Analyst Abhey Lamba vom Investmenthaus Mizuho Securities, dessen Meinung am Markt durchaus zählt, kassierte nun seine Kaufempfehlung für die Apple-Papiere.

Die Gewinnmitnahmen erwischten bisher insbesondere die Vorreiter der diesjährigen Rekordrally im Nasdaq - darunter den Halbleiterkonzern Skyworks Solutions, den chinesischen Onlinehändler JD.com, Lam Research, einen Zulieferer der Halbleiterindustrie, oder den Computerspieleentwickler Activision Blizzard.

Aber auch bei den Aktien von Amazon und Google hatten die Anleger zunächst Kasse gemacht, nachdem beide Papiere jüngst über 1000 US-Dollar geklettert waren. Aktien von Tesla holten dagegen nach dem schwachen Freitag bereits wieder ein halbes Prozent auf und behaupteten mit plus 68 Prozent ihren Spitzenplatz 2017 im Nasdaq 100.

Der Kurs des Euro stabilisierte sich am Montag bei der Marke von 1,12 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1221 (Freitag: 1,1176) Dollar festgesetzt. Richtungweisende US-Staatsanleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren verloren 2/32 Punkte auf 101 14/32 Punkte und rentierten mit 2,209 Prozent.

(Bild: Claudia Hautumm/pixelio.de)



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