Wall Street: Gewinnmitnahmen nach Bestmarke

Wall Street: Gewinnmitnahmen nach Bestmarke

New York (dpa) - Die Anleger haben sich an der Wall Street am Freitag weiter zurückgehalten. Letztlich büßte der Dow Jones Industrial minimale 0,01 Prozent ein auf 21 394,76 Punkte. Seine Bestmarke hatte er am Dienstag bei 21 535 Punkten erreicht, bevor leichte Gewinnmitnahmen einsetzten. Auf Wochensicht trat er damit praktisch auf der Stelle.Der marktbreite S&P-500-Index stieg vor dem Wochenende um 0,16 Prozent auf 2438,30 Punkte. Er hatte seine jüngste Rekordrally bereits am Montag mit einem neuen Höchststand von 2453 Punkten gekrönt. Der jüngst schwächelnde Technologie-Auswahlindex Nasdaq 100 lief am Freitag vorweg: Er gewann 0,40 Prozent auf 5803,11 Punkte. Die Anleger hatten sich zuletzt Gedanken über zu hohe Bewertungen gemacht. In der abgelaufenen Woche erholten sich die Tech-Titel allerdings um über 2 Prozent.

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Schlechte Nachricht für Google & Co.: Selbstfahrendes Auto kaum vor 2040

Schlechte Nachricht für Google & Co.: Selbstfahrendes Auto kaum vor 2040

Frankfurt/Main (dpa) - Die Deutsche Bank beurteilt die Marktchancen digitaler und selbstfahrender Autos trotz großen Potenzials aktuell skeptisch. Die von Computern gesteuerten Wagen dürften den kontinuierlich wachsenden Markt nicht vor dem Jahr 2040 durchdrungen haben, lautet eines der zentralen Ergebnisse einer am Montag in Frankfurt vorgestellten Studie der Deutsche Bank Research.Die Branche stehe vor enormen technologischen Herausforderungen, ein «chaotisches» System wie den Straßenverkehr zu automatisieren, sagte Analyst Eric Heymann. Dafür biete sich der Schienenverkehr zunächst viel eher an. Da auch weiterhin zahlreiche nicht- oder nur teildigitalisierte Fahrzeuge und andere Verkehrsteilnehmer auf den Straßen unterwegs sein werden, sei eine Übergangszeit von mehreren Jahrzehnten zu erwarten.

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Boeing kündigt neuen Passagierjet in der Mitte des Marktes an

Boeing kündigt neuen Passagierjet in der Mitte des Marktes an

Paris (dpa) - Der US-Flugzeugbauer Boeing läuft sich weiter für einen neuen Passagierjet mittlerer Größe warm. Er schätze die weltweite Nachfrage für einen solchen Flieger auf etwa 4000 Exemplare, sagte der neue Chef der Verkehrsflugzeugsparte, Kevin McAllister, am Sonntag vor Beginn der weltgrößten Luftfahrtmesse in Paris. Die Maschine mit dem Arbeitsnamen «Boeing 797» soll die Lücke zwischen den Mittelstreckenjets der 737-MAX-Reihe und Boeings kleinstem Großraumflieger 787 «Dreamliner» füllen, die durch das Produktionsende der Boeing 757 entstanden ist.In diese «Mitte des Marktes", wie Boeing das Segment nennt, drängt seit einiger Zeit der europäische Rivale Airbus mit der längsten Version seiner Mittelstreckenjets, der A321neo. Boeing liebäugelt daher bereits länger mit einem neuen Flugzeugtyp in diesem Bereich und spricht mit Fluggesellschaften über deren Vorstellungen. Bei den Triebwerken, die für die Höhe des Kerosinverbrauchs entscheidend sind, haben die Amerikaner laut McAllister drei Möglichkeiten im Auge. Der Hersteller prüfe nun, wie er im eigenen Haus mehr Arbeitskraft in die «797» stecken könne, sagte McAllister.

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USA: Auszeit bei Uber – Verwaltungsrat strukturiert um

USA: Auszeit bei Uber – Verwaltungsrat strukturiert um

San Francisco (dpa) - Uber-Chef Travis Kalanick nimmt nach schweren Turbulenzen bei dem umstrittenen Fahrdienst-Vermittler eine Auszeit. Der Verwaltungsrat der milliardenschweren Firma beschloss unterdessen massive Veränderungen an Abläufen im Tagesgeschäft, die für mehr Transparenz und Gleichberechtigung sorgen sollen.Kalanick nannte in einer E-Mail an die Mitarbeiter keinen Zeitraum für eine Rückkehr. Zuvor war in Medienberichten von einem dreimonatigen Urlaub die Rede gewesen. «Die jüngsten Ereignisse haben mir beigebracht, dass Menschen wichtiger als die Arbeit sind», schrieb Kalanick. Uber wurde von einer Untersuchung zu Vorwürfen von Sexismus und Diskriminierung erschüttert. Kalanick verlor vor kurzem seine Mutter bei einem Bootsunfall. Sein Vater wurde dabei schwer verletzt.

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USA: Aldi erweitert sein Filialnetz im Vorfeld der Lidl-Premiere

USA: Aldi erweitert sein Filialnetz im Vorfeld der Lidl-Premiere

Batavia (dpa) - Kurz vor der Eröffnung der ersten Lidl-Filialen in den USA hat Konkurrent Aldi seine Expansionspläne in Nordamerika noch einmal kräftig aufgestockt. Der deutsche Discount-Erfinder will in den nächsten fünf Jahren insgesamt 5 Milliarden US-Dollar (4,7 Milliarden Euro) in die Hand nehmen und die Zahl seiner US-Filialen von derzeit 1600 bis Ende 2022 auf rund 2500 erhöhen. Damit würde der Discounter nach eigenen Angaben - gemessen an der Zahl der Geschäfte - zur drittgrößten Lebensmittelkette in den USA.«Wir wachsen in einer Zeit, in der andere Händler zu kämpfen haben», sagte der US-Chef von Aldi, Jason Hart, am Montag. Der Discounter sei heute eines der am schnellsten expandierenden Handelsunternehmen in den USA. Insgesamt entstünden durch die Expansion 25 000 neue Jobs.

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USA: Kursrutsch bei den Technologiewerten

USA: Kursrutsch bei den Technologiewerten

New York (dpa) - Der Kursrutsch bei den Technologiewerten hat sich am Montag an den US-Börsen fortgesetzt. Die Anleger seien sich aber unsicher, ob sie sich auf einen größeren Rückschlag einstellen müssten oder es sich lediglich um eine Pause nach der jüngsten Rekordrally handele, sagte Neil Wilson von ETX Capital.Für den Nasdaq 100 ging es zu Wochenbeginn um 0,59 Prozent auf 5708,18 Punkte abwärts. Zwischenzeitlich hatte der Auswahlindex aber noch rund 75 Punkte tiefer gelegen und damit in zwei Handelstagen 4,3 Prozent verloren.Verunsichert habe die Investoren die Warnung von Goldman Sachs, dass einige Tech-Schwergewichte inzwischen etwas überbewertet seien, so Wilson. Ersten Gewinnmitnahmen am Freitag seien nun weitere Verkäufe gefolgt.

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Tesla: Elektro-SUV soll bald Realität sein

Mountain View (dpa) - Tesla setzt große Hoffnungen auf seinen geplanten Elektro-SUV für den Massenmarkt. Tesla-Chef Elon Musk stellt den batteriebetriebenen Kompakt-SUV mit dem Namen «Model Y» bereits für 2019 in Aussicht. «Die Nachfrage für das Model Y wird wahrscheinlich höher sein als beim Model 3», sagte der Tech-Milliardär am Dienstag (Ortszeit) beim jährlichen Tesla-Aktionärstreffen im kalifornischen Mountain View.

Tesla bereitet derzeit auf Hochtouren die Marktpremiere seines ersten Mittelklasse-Elektroautos «Model 3» vor. Musk geht davon aus, dass sich der Elektro-SUV für den Massenmarkt noch größerer Beliebtheit erfreut als das aktuelle Angebot.

Musk verteidigte das ambitionierte Vorhaben, das «Model Y» nicht auf der gleichen Produktionsplattform wie das «Model 3» zu fertigen. Im Tesla-Werk im kalifornischen Fremont sei ohnehin kein Platz mehr. «Wir platzen aus allen Nähten», so Musk. Deshalb werde derzeit der Bau von drei Fabriken erwogen, langfristig könnten es wegen der hohen Nachfrage sogar zehn bis zwanzig werden.

Bei dem «Model Y» geht es laut Musk um einen preisgünstigeren Crossover, der für die breite Masse erschwinglich sein soll. Bislang hat Tesla nur einen SUV im Angebot, das «Model X», einen Luxuswagen mit extravaganten Features wie Flügeltüren, der in den meisten Versionen mehr als 100 000 Dollar kostet. Erstmals zeigte Musk auch ein Teaser-Foto des geplanten «Model Y», auf dem allerdings nur Umrisse zu erkennen waren.

Tesla-Chef Musk hat ehrgeizige Ziele. 2018 soll der Autobauer 500 000 Autos pro Jahr herstellen, für 2020 wird die Millionenmarke angepeilt. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg: Im vergangenen Jahr wurden lediglich 84 000 Wagen gefertigt. Im ersten Quartal 2017 erzielte Tesla zwar Rekorde bei Produktion, Auslieferungen und Umsatz, rutschte aber tiefer in die roten Zahlen.



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