USA: Spitzen von Monsanto und Bayer versprechen Trump Investitionen

USA: Spitzen von Monsanto und Bayer versprechen Trump Investitionen

Leverkusen/New York (dpa) - Bayer und Monsanto wollen den künftigen US-Präsidenten Donald Trump mit Investitionen und US-Arbeitsplätzen von ihrer Fusion überzeugen. Die Vorstandschefs der Konzerne hätten nach einem Treffen mit Trump eine Job- und Investitionsoffensive versprochen, sagte ein Trump-Sprecher am Dienstag. Bayer bekräftigte daraufhin in einer Mitteilung Aussagen vom September, wonach man im Falle der 66 Milliarden Dollar teuren Monsanto-Übernahme mit etwa 16 Milliarden Dollar (15 Mrd Euro) an Ausgaben für Forschung und Entwicklung in den nächsten sechs Jahren plane.Mindestens die Hälfte dieser Summe solle in der Monsanto-Heimat USA investiert werden und dort «einige Tausend» neue Hightech-Arbeitsplätze schaffen.

Read more

Android-Erfinder will neues High-Tech-Telefon präsentieren

Android-Erfinder will neues High-Tech-Telefon präsentieren

San Francisco (dpa) - Android-Erfinder Andy Rubin plant laut Medienberichten ein Comeback mit einem hochgerüsteten Smartphone und Technik für das vernetzte Zuhause. Rubin, der 2014 Google verließ, habe Anfang des Monats am Rande der Technik-Messe CES bereits mit Vertretern von Mobilfunk-Firmen verhandelt, berichtete der Finanzdienst Bloomberg am Wochenende. Das Telefon solle einen großen Bildschirm bekommen, der die komplette Vorderseite praktisch ohne Umrandung ausfülle, und eine Rückseite aus Keramik, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Unklar sei, ob es mit dem Google-Betriebssystem Android laufen werde.Rubin war ein Mitgründer der Firma Android, die 2005 von Google übernommen wurde. Nach der Vorstellung von Apples iPhone baute der Internet-Konzern auf dieser Basis sein Betriebssystem für Smartphones auf, das von vielen Herstellern genutzt wird und einen Marktanteil über 80 Prozent hält. Rubin führte Android unter dem Google-Dach bis Frühjahr 2013.

Read more

USA: Trump sorgte für Jahresendrally bei Großbanken

USA: Trump sorgte für Jahresendrally bei Großbanken

New York (dpa) - Die US-Großbanken JPMorgan Chase und Bank of America haben zum Jahresende stark vom Börsen-Boom nach der Präsidentenwahl profitiert. Beide Geldhäuser meldeten am Freitag zweistellige Gewinnzuwächse für das abgelaufene vierte Quartal. Der lange Zeit erfolgsverwöhnte Rivale Wells Fargo musste hingegen Abstriche machen - ein Scheinkonten-Skandal drückte die Bilanz.JPMorgan machte im Schlussquartal unterm Strich einen Gewinn von 6,7 Milliarden Dollar (6,3 Mrd Euro), fast ein Viertel mehr als im Vorjahreszeitraum. Hauptgrund war die starke Handelsaktivität am Finanzmarkt nach dem Sieg von Donald Trump bei der US-Präsidentschaftswahl. Vor allem bei Anleihen machte sich dies deutlich bemerkbar. Hier legten die Erträge um satte 31 Prozent zu.

Read more

Mexiko: Trump-Präsidentschaft macht Schwachstellen der Autoindustrie erkennbar

Mexiko: Trump-Präsidentschaft macht Schwachstellen der Autoindustrie erkennbar

Mexiko-Stadt (dpa) - Die Perle der mexikanischen Industrie ist in Gefahr, über dem El Dorado der Autobranche ziehen dunkle Wolken auf. Wenn Donald Trump am 20. Januar ins Weiße Haus einzieht, sitzt in Washington ein Mann an den Schalthebeln der Macht, der sich «Amerika zuerst» auf die Fahnen geschrieben hat, das Nordamerikanische Freihandelsabkommen (Nafta) auf den Prüfstand stellen und Importe aus Mexiko notfalls mit Strafzöllen von bis zu 35 Prozent belegen will.Vor allem die mexikanische Automobilindustrie würde unter der protektionistischen Handelpolitik der USA leiden. Fast 80 Prozent des Exports gehen in die Vereinigten Staaten - im vergangenen Jahr etwa 2,1 Millionen Fahrzeuge. Sollte der wichtige Absatzmarkt wegbrechen, dürfte die stolze Branche mächtig ins Trudeln geraten.«Noch ist unklar, inwieweit Trump nach seinem Amtsantritt das Nafta-Abkommen mit Mexiko und Kanada modifizieren will und somit neue Handelsbarrieren schaffen könnte», sagt Florian Steinmeyer, Leiter des Mexiko-Büros der bundeseigenen Gesellschaft Germany Trade & Invest (GTAI). «In jedem Fall leidet die Investitionsbereitschaft des Privatsektors 2017 unter der Unsicherheit darüber.»

Read more

Trump-Effekt? Fiat Chrysler schafft 2000 neue Stellen in den USA

Trump-Effekt? Fiat Chrysler schafft 2000 neue Stellen in den USA

Detroit (dpa) - Der Autokonzern Fiat Chrysler will in großem Stil in die US-Traditionsmarke Jeep investieren und so bis 2020 rund 2000 Jobs in den Vereinigten Staaten schaffen. Das italienisch-amerikanische Unternehmen kündigte am Sonntag (Ortszeit) an, eine Milliarde Dollar (950 Mio Euro) in zwei Werke in den Bundesstaaten Michigan und Ohio zu stecken.Fiat Chrysler erklärte am Vorabend der wichtigsten US-Automesse in Detroit, man wolle mit der Investitions-Offensive unter anderem den Jeep Wagoneer wiederbeleben - einen Klassiker, dessen Produktion 1991 eingestellt worden war. Der Ausbau der Fabriken in Warren (Michigan) und Toledo (Ohio) soll die Produktion zweier neuer SUV und bislang in Mexiko gefertigter Pick-up-Trucks der Marke Ram ermöglichen.

Read more

Tricksereien ohne Erfolg: Trump wird offiziell neuer US-Präsident

Tricksereien ohne Erfolg: Trump wird offiziell neuer US-Präsident

Washington (dpa) - Knapp zwei Monate nach der Präsidentschaftswahl in den USA hat der Kongress den Sieg des Republikaners Donald Trump offiziell bestätigt. In einer gemeinsamen Sitzung beider Kammern in Washington gab der Präsident des Senats, Joe Biden, am Freitag bekannt, dass Trump 304 Wahlleute auf sich vereinigen konnte. Für die Demokratin Hillary Clinton stimmten 227 Wahlleute. Zudem gab es sieben Stimmen für andere Kandidaten.Die von der Verfassung vorgeschriebene Sitzung von Senat und Repräsentantenhaus ist eine rein formale Prozedur. Es kam kurzzeitig zu Tumulten, als mehrere demokratische Abgeordnete versuchten, gegen die Ergebnisse einzelner Bundesstaaten Widerspruch einzulegen. Biden gab dem jedoch nicht statt, weil die notwendige Unterschrift eines Senators fehlte. Als Vizepräsident der Regierung ist er zugleich Präsident des Senats.

Read more