HP: Windows 10 belebt PC-Absatz

HP: Windows 10 belebt PC-Absatz

Dem PC-Markt geht es nach jahrelanger Talfahrt schließlich besser, weil Kunden mit dem Umstieg auf das Betriebssystem Windows 10 oft auch neue Hardware anschaffen. Davon profitziert auch der Computerkonzern HP. Das Drucker-Geschäft bleibt hingegen schwierig.Palo Alto (dpa) - Der Computerkonzern HP Inc. profitiert von der Erholung des PC-Marktes nach jahrelanger Talfahrt. Im vergangenen Quartal verbuchte die auf Hardware spezialisierte Nachfolgefirma des Computer-Dinos Hewlett-Packard ein Umsatzplus von vier Prozent auf 12,7 Milliarden Dollar. Der Gewinn kletterte in dem Ende Januar abgeschlossenen ersten Geschäftsquartal von 592 auf 611 Millionen Dollar, wie HP Inc. nach US-Börsenschluss am Mittwoch mitteilte.

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Yahoo: Preisnachlass für Verizon nach Cyberattacken

Yahoo: Preisnachlass für Verizon nach Cyberattacken

New York/Sunnyvale (dpa) - Der US-Telekomkonzern Verizon bekommt das Webgeschäft von Yahoo wegen der beiden Hackerangriffe auf Nutzerdaten des Online-Unternehmens deutlich günstiger als zunächst vereinbart. Der Preis sinkt um 350 Millionen auf 4,48 Milliarden Dollar (4,25 Mrd Euro), wie die Konzerne am Dienstag mitteilten. Nachdem die Übernahme im letzten Juli beschlossen worden war, waren riesige Cyberattacken bei Yahoo bekanntgeworden.Mehr als eine Milliarde Nutzer sollen von den Angriffen 2013 und 2014 betroffen gewesen sein. Es handelt sich damit um die größten bislang bekannten Datendiebstähle auf Unternehmen überhaupt.

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USA: Kraft Heinz will Unilever nicht mehr übernehmen

USA: Kraft Heinz will Unilever nicht mehr übernehmen

New York/London (dpa) - Der US-Lebensmittelriese Kraft Heinz hat sein milliardenschweres Übernahmeangebot für den britisch-niederländischen Konsumgüterkonzern Unilever nach nur zwei Tagen wieder zurückgezogen. Das teilten die Unternehmen am Sonntag in einer gemeinsamen Mitteilung mit. Die 143 Milliarden Dollar (134 Mrd Euro) schwere Offerte vom Freitag ist damit schon wieder vom Tisch.Unilever hatte den Fusionsversuch bereits zurückgewiesen. Der britisch-niederländischen Hersteller von Dove-Seife, Axe-Duschgel und Lipton-Tee hielt sich durch das vorgeschlagene Angebot für «fundamental unterbewertet».

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Kanada: Bombardier glaubt nach Quartalsbilanz an Trendwende

Kanada: Bombardier glaubt nach Quartalsbilanz an Trendwende

Montreal (dpa) - Weitere Geschäftseinbußen haben dem Zug- und Flugzeugbauer Bombardier zum Jahresende einen überraschend hohen Verlust eingebrockt. Im vierten Quartal betrug das Minus 259 Millionen Dollar (243 Mio Euro), wie der kanadische Konzern am Donnerstag in Montreal mitteilte. Im Vorjahreszeitraum hatten hohe Sonderbelastungen ein noch größeres Loch in Höhe von 677 Millionen Dollar in die Bilanz gerissen.Auch der Umsatz ging im Schlussquartal stärker als erwartet zurück. Verglichen mit dem Vorjahreswert brachen die Erlöse um 13 Prozent auf 4,4 Milliarden Dollar ein. Dennoch bekräftigte Vorstandschef Alain Bellemare die Hoffnungen auf eine erfolgreiche Sanierung und verkündete: «Unser Plan für die Trendwende ist in vollem Gange».

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USA: Daimler stoppt Verkauf benzinbetriebener Smarts

USA: Daimler stoppt Verkauf benzinbetriebener Smarts

Atlanta/Stuttgart (dpa) - Der Autobauer Daimler stoppt den Verkauf von benzinbetriebenen Kleinwagen der Marke Smart in den USA und Kanada. Die US-Sparte des Konzerns teilte den Händlern in einem Schreiben mit, bei Smart konzentriere man sich künftig ausschließlich auf Modelle mit Elektroantrieb. Ein Sprecher bestätigte am Dienstag einen entsprechenden Bericht der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung».Der Absatz der Smart-Kleinfahrzeuge war in den USA im vergangenen Jahr um 17 Prozent auf 6211 Autos zurückgegangen. In Kanada betrug der Absatz laut Sprecher rund 1000 Fahrzeuge. Mit dem neuen Modelljahr, das im September beginne, könnten Händler in Nordamerika keine Smart-Benziner mehr bestellen.

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USA: Kaffeekultur vor neuem Höhenflug

USA: Kaffeekultur vor neuem Höhenflug

New York (dpa) - Wenn Thomas Perez zwei Tassen Kaffee zum Preis von etwa 15 Dollar kocht, beginnt das ungefähr so: Zuvor im Reagenzglas aufbewahrte Kaffeebohnen rasseln durch eine Mühle. Daneben steigt Dampf durch eine Röhre und erhitzt Wasser in einem Glaszylinder, der in seinem Edelstahlgerüst eher an einen Hochleistungsmotor aus dem Rennsport erinnert als an den Brühautomaten für ein Heißgetränk. «Es ist sehr schön anzusehen», sagt Perez. Die Maschine blubbert.Mit ihr verbunden ist ein im Tresen eingelassener Tablet-Computer, über den Zehntausende Rezepte zum Brühen von Kaffee und Tee abrufbar sind. Für jede Kaffeebohne und jede Röstart, aber auch jede Teesorte, sind digitale Vorgaben für Temperatur, Brühzeit, Wassermenge und Filtration gespeichert. Perez schiebt einen Filterkolben in die obere Kammer des Zylinders und tippt das Display an.

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