USA: Großübernahme auf dem Süßwarenmarkt

USA: Großübernahme auf dem Süßwarenmarkt

Deerfield (dpa) - Im Süßwarenmarkt könnte sich US-Medien zufolge eine Mega-Übernahme anbahnen. Der Milka-Hersteller Mondelez sei mit einem Kaufangebot an den Konkurrenten Hershey herangetreten, berichteten das Wirtschaftsblatt «Wall Street Journal» und der Finanzdienst Bloomberg am Donnerstag übereinstimmend unter Berufung auf eingeweihte Kreise. Demnach habe Mondelez 107 Dollar (knapp 97 Euro) je Hershey-Aktie geboten. Die Bezahlung solle dabei jeweils zur Hälfte in bar und in Aktien erfolgen.Hershey wird am Markt mit rund 25 Milliarden Dollar (22,5 Mrd Euro) bewertet. Mondelez brachte es zuletzt auf fast 69 Milliarden Dollar. Eine Fusion würde den weltgrößten Süßwarenhersteller entstehen lassen. Laut dem Bloomberg-Bericht haben die Unternehmen in den vergangenen Monaten Gespräche geführt, ohne einen Geschäftsabschluss erzielen zu können. Laut «Wall Street Journal» hat Mondelez sein Bemühen aber noch nicht aufgegeben. Die Unternehmen selbst äußerten sich zu den Berichten bislang nicht.

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USA: Höhere Grundwasservorkommen in Kalifornien als angenommen

USA: Höhere Grundwasservorkommen in Kalifornien als angenommen

Stanford (dpa) - Im dürregeplagten Kalifornien gibt es einer Studie zufolge deutlich mehr Grundwasser als angenommen - jedoch tief in der Erde. Allein im Central Valley seien die unterirdischen Süßwassermengen mit 2700 Kubikkilometern fast dreimal so groß wie bisher geschätzt, berichten Geologen der Stanford University in den «Proceedings» der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften («PNAS»).Die Experten kamen sogar auf fast 3900 Kubikkilometer, wenn sie das verwertbare Wasser mit höherem Salzgehalt hinzurechneten. Bisher hatte man Depots nur bis zu einer Tiefe von rund 1000 Metern berücksichtigt. Im Central Valley wächst - meist künstlich bewässert - ein großer Teil der US-Produktion von Obst, Gemüse und Nüssen.

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Kanada: Brexit wird Beziehungen zu Großbritannien nicht beeinflussen

Kanada: Brexit wird Beziehungen zu Großbritannien nicht beeinflussen

Ottawa (dpa) - Die kanadische Wirtschaft ist nach Einschätzung von Premierminister Justin Trudeau gegen negative Auswirkungen des Brexit gut gewappnet. «Kanada hat enorme wirtschaftliche Fundamente, die wir mit wichtigen Investitionen in Infrastruktur und Wachstumsmaßnahmen für die Mittelklasse stärken», sagte der liberale Premierminister am Freitag laut Mitteilung. «Wir sind gut aufgestellt, um globale Marktunsicherheiten zu überstehen, so wie wir es auch in der Vergangenheit bereits getan haben.»Großbritannien und die EU seien «wichtige strategische Partner» für Kanada. «Wir werden die Beziehungen mit beiden weiter stärken, während sie unter sich eine neue Beziehung formen.»

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Kanada: Blackberry will weiterhin Smartphones verkaufen

Kanada: Blackberry will weiterhin Smartphones verkaufen

Waterloo (dpa) - Der Smartphone-Pionier Blackberry will trotz nur noch homöopathischer Marktanteile weiterhin Computer-Telefone verkaufen. «Ich glaube nach wie vor, dass wir Geld im Geräte-Geschäft verdienen können», sagte Konzernchef John Chen am Donnerstag in einer Telefonkonferenz. Unter anderem verließen sich viele Regierungen weltweit nach wie vor auf Blackberry-Geräte.In den vergangenen drei Monaten setzte Blackberry noch 500 000 Smartphones zu einem Durchschnittspreis von 290 Dollar ab. Der Marktanteil war zuletzt auf lediglich 0,2 Prozent geschrumpft. Chen erwägt inzwischen, das eigene Betriebssystem aufzugeben und auf Android umzusteigen. Aktuell ist ein Blackberry-Modell mit Android auf dem Markt. Es sei aber zu teuer für den Unternehmensmarkt, räumte Chen ein. «Nur Top-Manager können es sich leisten.» Die zwei für dieses Jahr geplanten neuen Blackberry-Telefone sollen im mittleren Preisbereich liegen. Es gab keine Angaben dazu, mit welchem Betriebssystem sie laufen werden.

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Dell: Finanzinvestoren übernehmen künftig die Software-Sparte

Dell: Finanzinvestoren übernehmen künftig die Software-Sparte

Round Rock (dpa) - Der PC-Hersteller Dell hat seine Software-Sparte an Finanzinvestoren verkauft. Der Preis, zu dem die Firmen Francisco Partners und Elliott Management den Zuschlag bekamen, wurde am Montag nicht mitgeteilt. Dell ist seit Herbst dabei, den Speicher-Spezialisten EMC für 67 Milliarden Dollar zu übernehmen - und trennte sich bereits von einigen Unternehmensteilen. So wurde im März das Geschäft mit IT-Dienstleistungen für gut drei Milliarden Dollar an den japanischen Telekommunikationskonzern NTT verkauft. Und die Computer-Sicherheitsfirma SecureWorks kam an die Börse.Gründer Michael Dell hatte den einstigen PC-Weltmarktführer 2013 zusammen mit Finanzinvestoren von der Börse genommen. Seitdem wurden kaum Geschäftszahlen bekannt. Nach Berechnungen von Marktforschern war Dell zuletzt im ersten Quartal die Nummer drei im PC-Markt nach Lenovo und Hewlett-Packard mit einem Marktanteil von rund 15 Prozent.

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NASA zuversichtlich: „Elektrisches Flugzeug“ könnte 2017 abheben

NASA zuversichtlich: „Elektrisches Flugzeug“ könnte 2017 abheben

New York (dpa) - Die US-Raumfahrtbehörde Nasa macht Ernst mit ihren Plänen für ein Flugzeug mit rein elektrischem Antrieb. Die Maschine mit 14 elektrischen Propellermotoren trage den Namen X-57 und den Spitznamen «Maxwell», teilte die Nasa am Freitag mit. Nasa-Chef Charles Bolden bezeichnete das Flugzeug als «erster Schritt zum Beginn einer neuen Ära in der Luftfahrt». Schon im kommenden Jahr werde es erstmals abheben, meldete das «Wall Street Journal» und berief sich dabei auf mit der Sache vertraute Personen.Vor gut einem Jahr hatte die Nasa erste Pläne für ein elektrisches Flugzeug vorgestellt, das auf einer modifizierten Viersitzer-Maschine des italienischen Herstellers Tecnam aufbaut. Bei dem Flieger vom Typ P2006T - genannt Sceptor - sollen die Tragflächen und Triebwerke durch filigrane Flügel und eine Reihe elektrischer Propeller ersetzt werden. Die Betriebskosten könnten dadurch um 30 Prozent sinken, zitiert die Zeitung den obersten Nasa-Entwickler Mark Moore. Auch Frachtmaschinen dieser Art kündigte die Nasa an.

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